Mikroartikel

Mikroartikel sind ein relativ einfaches und unaufwendiges Werkzeug zur Dokumentation
von Erfahrungswissen und zur Weitergabe von konkretem Anwendungswissen.
Dabei werden Vorgänge und Prozesse, die einen gewissen Grad an Komplexität
haben, in Form einer textuellen Beschreibung wiedergegeben und damit anderen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder auch Stakeholdern zur Verfügung gestellt.
(Mittelmann, 2011, S. 50)

Inhaltlich bestehen die Beiträge aus Thema, Autor, Beschreibung des Vorgangs, Erfahrungen,
die eine Person gemacht hat, Folgerungen und offenen Problemen – diese
Parameter können je nach Anforderung der Anwendung abgewandelt und ergänzt
werden. (Willke, 2001, S. 107 – 124)

Für die Anwendung des Werkzeugs „Mikroartikel“ stehen zahlreiche IT-Lösungen
zur Verfügung. Der Aufwand der Implementierung beschränkt sich auf die Ausarbeitung
einer Vorlage. Damit die Nutzung von den Beteiligten angenommen wird, muss
allerdings eine gewisse kritische Anzahl von Einträgen bereits bei der Einführung
des Systems vorhanden sein, damit auch Inhalte gefunden werden können. (Kilian,
2007, S. 168)

Projektmanager/innen sollten Mikroartikel einrichten, wenn innerhalb des Projektteams
komplexe Prozesse mit großer Wahrscheinlichkeit immer wieder auftreten. Die
Mikroartikeldatenbank hilft doppelte Arbeiten bei der Problemlösung zu vermeiden
und kann natürlich auch nach dem Projektabschluss für Folgeprojekte weiterhin zur
Verfügung gestellt werden.

Weitere Quellen:

http://artm-friends.at/am/km/WM-Methoden/WM-Methoden-58.htm

WM Methoden

Dieter Weitz

DieterWeitzIn jeder Organisation gibt es Potenziale, die auf der Ressource Wissen aufbauen!

 

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