Innovations-Box

Auf ihrer Website http://ideomat.at stellen Johanna Gradauer und Elisabeth Samhaber ihre Methode zur Generierung von Ideen vor: die Innovationsbox. Das Einzigartige an dieser Methode ist die spielerische Aufbereitung des Ideenfindungs-Prozesses. Es ist eher wie ein Gesellschaftsspiel, das innerhalb einer bestimmten Zeit und mit festgelegten Schritten abläuft.

Das Spielziel ist die Entwicklung von etwa 100 Ideen mithilfe von vier bis sechs Personen in ca. vier bis fünf Stunden. Dabei ist die Innovations-Box unabhängig vom jeweiligen Fachgebiet einsetzbar: Produktentwicklung, technische Lösungen, Prozesse und Abläufe – Vieles ist denkbar!

Spielablauf:

  • In der Vorbereitungsphase wird die Aufgabe geklärt und das passende Team gesucht. Eine Anleitung liefert Tipps und Hintergrundwissen dazu.
  • Für die Ideensuche bekommt jede teilnehmende Person eine Ideenlandkarte. Diese Landkarte begleitet die TeilnehmerInnen Schritt für Schritt durch 5:

• Orientierung,

• Analyse

• kreative Impulse

• Entspannung

• Auswahl der besten Ideen

  • Passendes Material für jeden Spielschritt liegt griffbereit in der Box. Die mitgelieferte Uhr sorgt dafür, dass das Ziel in der vorgegebenen Zeit erreicht wird.
  • Die Spieldauer von 4-5 Stunden beinhaltet zwei Pausen von 10 und 30 Minuten.

Produktdetails

  • 1 Anleitung: Tipps zur Vorbereitung und Hintergrundwissen.
  • 6 Ideenlandkarten: Sie leiten den Weg durch den gesamten Ideenprozess.
  • Materialien: Für jede Etappe.
  • 1 Uhr: Sie sorgt dafür, dass das Ziel in der vorgegebenen Zeit erreicht wird.
  • Wiederbefüllbar: Gratis Download der Formulare gibt’s am Seitenende.

Maße: 23 x 23 x 20 cm

Kosten: € 390,— (exkl. 20% USt. und Versand)

Zusammengefasst:

+ Layout top

+ Praxistauglichkeit – in Modulen jedenfalls gegeben

+ Aufwand – überschaubar

+ Material wiederverwendbar und reproduzierbar

Alle Infos und den Kontakt zu den Erfinderinnen gibt es hier:

http://ideeomat.at/innovationsbox/

KETSO

Beitrag im GfWM-Newsletter 5/2014: Download

Was Bäume und Workshops verbindet...

Von Dieter Weitz, Elisabeth Petracs und Christina Kronaus

Diesmal möchten wir vom Fachteam Kreative Formate die vor dem Sommer getestete Workshop-Methode „Ketso“ vorstellen.

Beschreibung

Ketso ist eine Kreativmethode, die helfen soll, fokussiert zu denken. Sie wurde in Afrika (Lhesoto) bzw. in England entwickelt und vereint die Vorzüge von MindMapping und Brainstorming. Die Grundidee ist die gemeinsame Entwicklung eines Baumes mit Stamm, Ästen, Zweigen und Blättern zur Symbolisierung des jeweiligen Themas.

Ketso kommt in einer schönen Jutetasche und enthält eine Vielzahl von Materialien. Die Teilnehmer müssen nicht selbst zeichnen - das grafische Talent ist also keine Voraussetzung, was einen Unterschied zum klassischen MindMapping darstellt. Blätter sowie Stamm oder Äste werden mit speziellen Stiften beschrieben - alle Materialien sind abwaschbar und daher auch wiederverwendbar.

Ablauf

Das Erarbeiten der Inhalte erfolgt in mehreren Runden. Zunächst einigt sich das Team auf die Bedeutung der vier Blattfarben, sofern kein von Ketso vorgeschlagenes Standard-Setting  verwendet wird. Das Spielfeld wird aufgebreitet und der Stamm bzw. die Äste werden angelegt. Jeder Mitspieler bekommt eine Anzahl von Blättern, auf die er seine Gedanken zum Thema aufschreibt - im Gegensatz zum Brainstorming gilt hier die Regel „think and share“. Man ist also angehalten, nicht wahllos alles was einem in den Sinn kommt aufzuschreiben, sondern nur Inhalte, die zum Thema passen. Danach erfolgt das Anlegen der Blätter durch die Mitspieler, wobei jeder seine Gedanken zum jeweiligen Begriff mit den anderen teilt.

So wird mit allen vier Blattfarben verfahren und am Ende ergibt sich ein Gesamtbild des Themas - symbolisiert durch den vollständigen Baum.

Zusätzlich gibt es Spezialkärtchen, die zum Kommentieren, Verbinden von Begriffen oder einfach nur zum Hervorheben von einzelnen Blättern verwendet werden können.

Was Ketso von anderen Methoden zum fokussierten Denken abhebt, ist die standardisierte Form zur Verwendung der Farben sowie ein tolles Set von situationsabhängigen Fragestellungen. Der Nutzen dieses Fragensets lässt sich als sehr wertvoll bewerten. Es beinhaltet Fragen, die helfen einen Plan aufzustellen, etwas zu reflektieren, Diskussionen anregen etc.

Hier ein Beispiel zur Planung:

Wo stehen wir (Status quo)?

• Welche Ziele wollen wir erreichen?

• Welche zukünftigen Chancen haben wir?

• Welchen Herausforderungen müssen wir uns stellen?

• Welche Risiken können wir erkennen? Was können wir tun, damit diese nicht eintreffen?

Anwendungsmöglichkeiten

Ketso ist geeignet für Gruppen bis zu 6 Personen – es gibt aber auch eine Variante mit kleinerem Spielfeld für 3 Personen.

• Entwickeln von Produkt- und Dienstleistungsformaten

• Planung von Projekten oder Veranstaltungen

• Lernen

Zusammenfassung

Unser Eindruck zu dieser Workshop-Methode in wenigen Worten:

+ wiederverwendbar

+ standardisierter Fragenkatalog

+ standardisierte Farben

- Vorgegebenes Material bietet wenig Platz zum Schreiben

www.ketso.com

WM Methoden

Dieter Weitz

DieterWeitzIn jeder Organisation gibt es Potenziale, die auf der Ressource Wissen aufbauen!

 

Ich zeige Ihnen, wie Sie diese Potenziale erkennen, nutzen und davon profitieren!

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